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Das kleine Zwergenhandbuch Teil 2

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Das kleine Zwergenhandbuch Teil 2

Beitrag  Reinhard J. am So Dez 14, 2008 7:22 pm

Ich find das was du geschrieben hast schonmal nicht schlecht und ich hoffe das es für dich oke ist wenn ich auch noch meine Sichtweise zu den Zwergen hier äußer.

Die Zwerge


Die Zwerge sind eines der ältesten Völker der Welt. Vom Anbeginn der Zeit an war ihr traditionelles Heimatland das Weltrandgebirge; jene gewaltige, unzugängliche Bergkette, welche die östliche Grenze der Alten Welt darstellt. Hier errichteten die Zwerge in längst vergangenen Tagen zwischen wolkenverhangenen Gipfeln und gähnenden Abgründen ihre mächtigen unterirdischen Festungen. Auf seinem Höhepunkte erstreckte sich ihr Reich vom hohen Norden bis tief in den Süden hinein, während ihre Stollen sich immer tiefer unter das Antlitz der Welt gruben. Diese ruhmreichen Tage sind jedoch Vergangenheit; viele Wehrstädte liegen in Trümmern oder werden von bösen Geschöpfen bewohnt. Die großen Errungenschaften dieser Zeit sind nunmehr nichts als Erinnerung – uralte Sagas, die in den halbleeren Hallen der wenigen verbliebenen Zwergenfestungen gesungen werden.
Zwerge – oder „Dawi“ in ihrer Sprache – sind die besten Bergwerker und Tunnelbauer der Welt und graben tief unter den Bergen ihrer Heimat nach Metallen, kostbaren Steinen und anderen mineralischen Reichtümern, die dort verborgen liegen. Aus diesen Rohstoffen fertigen sie alle möglichen wertvollen Dinge, darunter Waffen und Rüstungen, wunderschöne Gefäße und mit unglaublichem Geschick geschliffene Juwelen. Unter jeder Wehrstadt der Zwerge liegt ein Labyrinth aus Tunneln und Höhlen, das sich im Laufe von Jahrhunderten, in denen die Zwerge auf der Suche nach neuen Reichtümern tiefer die Zwerge auf der Suche nach neuen Reichtümern tiefer und tiefer gruben, immer weiter vergrößert hat.
Die Zwerge sind außerdem äußerst kunstfertige Handwerker und hegen großen Stolz auf alles, was sie tun. Es ist einem Zwergen nahezu unmöglich, seine Arbeit zu beschleunigen und kein Zwerg könnte sich jemals dazu überwinden, etwas Schludriges oder Minderwertiges herzustellen. Ob es nun um das Schmieden von Waffen und Rüstungen, das Konstruieren von Festungswerken oder die mechanischen Erfindungen der berühmten Maschinistengilde geht – der Einfallsreichtum und die technische Kompetenz der Zwerge ist unerreicht in der Alten Welt. Kein anderes Volk, nicht einmal die großen Kunstschmiede der Hochelfen, können sich mit der Sorgfalt und dem Geschick der Zwerge messen.
Die Zwerge erhalten alles, was sie wirklich benötigen, indem sie Rohstoffe und Artefakte bei anderen Völkern dagegen eintauschen. Einige Feldfrüchte werden auch innerhalb der Mauern ihrer Wehrstädte angebaut, und auf den hochliegenden Weiden grast zähes Nutzvieh. Guter Boden ist rar im Gebirge und die Zwerge sind auch keine besonders guten Bauern – aber dafür enthusiastische Jäger, die auch auf den höchsten Gipfeln Fleisch und Felle aufzuspüren vermögen. Getreide und Früchte werden von Händlern in die Berge gebracht und in den Festungen gegen Gold und bearbeitetes Metall getauscht. Wenn die Handelswege durch Krieg abgeschnitten werden, schnüren die unverdrossenen Zwerge die Gürtel enger und ernähren sich von Steinbrot, einem harten Brot aus wildem Getreide und pulverisiertem Fels, das beinahe genießbar ist, wenn man es mit genug gutem Zwergenbier hinunterspült! In der Tat ist ihr Bier derart nahrhaft, dass Zwerge wochenlang nur damit überleben können. Jede Wehrstadt besitzt ein großes Lager voller Fässer und ist immens stolz auf die Wirkung und den einzigartigen Geschmack ihres Gebräus.



Alter, Reichtum und Geschick


Die Dawi sind ein grimmiges und außergewöhnlich stolzes Volk. Sie sind sparsam mit ihrem Lob und urteilen oftmals abfällig über die Errungenschaften anderer Völker. Zwerge respektieren drei Dinge über alles: Alter, Reichtum und Geschick. Ein Zwerg wird immer ausführlich erklären, dass sein Volk das älteste von allen ist, wie seine Vorfahren unvorstellbaren Reichtum erlangten, und dass die Zwerge die besten Architekten und Schmiede der Welt sind. Das ist jedoch kein Prahlen – er stellt nur die Geschichte richtig.
Sollten sie nicht im Kampfe fallen oder durch ein anderes Unglück umkommen, können Zwerge ein sehr hohes Alter erreichen. Die jeweilige Länge und Fülle seines Bartes zeigen, wie alt und weise ein Zwerg ist und darum sind die Dawi unglaublich stolz auf ihre Bärte und schneiden oder stutzen sie niemals. Worum auch immer es geht – wenn Zwerge im Zweifel sind, wie sie in einer gegebenen Situation verfahren sollten, wenden sie sich an den Zwerg mit dem längsten Bart um Rat. Dies ist immer die weiseste Lösung
Zwerge empfinden große Verehrung für alles, was alt ist, denn sie schätzen die für die damit verbundenen Erinnerungen. Wenn ein kunstfertiger Zwergenschmied stirbt, lebt sein Werk über ihn hinaus und bildet eine greifbare Verbindung mit der Vergangenheit. Die Erhaltung und fortgesetzte Benutzung irgendeiner uralten Vorrichtung oder Konstruktion ist eine Form des Respekts und der Ehrerbietung für ihren Erschaffer. Alle zwergischen Handwerksmeister haben große Erfahrung darin, alte Waffen neu zu schmieden oder antike Reliquien in ihre neuen Werke einzubauen.
Reichtum zu horten ist eine große Leidenschaft unter den Zwergen. Sie sind ein fleißiges Volk, das hart für seinen Reichtum und Besitz arbeitet. Wenn ein Zwerg stirbt, werden seine Besitztümer in der Familie aufgeteilt und so von Generation zu Generation weitergegeben. Der Familienschatz wird in höchsten Ehren gehalten, denn er ist sowohl Quelle des Wohlstands als auch eine Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten. Kein Dawi fühlt sich sicher, bevor sein Schatzhort nicht hoch genug angehäuft ist, um darauf sitzen zu können.
Die Horte einiger legendärer Zwergenherrscher hatten gewaltige Ausmaße. Selbst am heutigen Tage noch haben die Reichtümer der verbliebenen Städte große Anziehungskraft auf Orks, Goblins und andere Möchtegern-Eroberer, doch die Zwerge sind hart im Nehmen und ihre Festungen haben dem Zahn der Zeit bestens widerstanden.
Nichtsdestotrotz sind im Laufe der Jahrtausende etliche große und stolze Wehrstädte unter dem Ansturm der Orks und anderer Invasoren gefallen, ihre Einwohner wurden in alle Winde zerstreut oder erschlagen und ihre Schätze und Artefakte geplündert und in der ganzen Welt verteilt.
Alle Zwerge sind von einem strengen Ehrgefühl besessen, das sich um einen Bund oder ein Versprechen dreht. Wenn ein Zwerg einen Handel eingeht, wird er sich daran erinnern und ihn einhalten, selbst wenn er dadurch schwere Verluste erleidet. Ein Zwerg wird zum Wort eines seiner Ahnen stehen, selbst wenn es Jahrhunderte zuvor gegeben wurde. Ihrerseits erwarten die Dawi natürlich auch von anderen, gegebene Versprechen zu halten und halten sich im Zweifelsfall an den Familien von Eidbrechern schadlos.
Es ist die schlimmstmögliche Beleidigung, einem Zwergen die Treue zu brechen – und es ist zudem ein schwerer Fehler. Ein gebrochenes Bündnis wird ewig in Erinnerung bleiben und zieht unvermeidliche Rache nach sich. Besonders große Vertrauensbrüche gegen das Zwergenvolk werden in Karaz-A-Karak in einem gewaltigen Band verzeichnet, der als das Große Buch des Grolls bekannt ist. Die Dawi schließen keine Vereinbarung ab, ohne zuvor dieses Buch zu Rate zu ziehen, das beinahe einer Chronik der Zwergengeschichte gleichkommt. Es ist ein Teil der Zwergenfolklore und viele Zwerge vermögen seine feurigen Passagen von großen Missetaten wider ihre Ahnen auswendig aufzusagen.
Die Zwerge besitzen wenig Wissen um die Magie, da diese von Elfen und Menschen praktiziert wird, und in ihrem Volk keine Magier als solche vorkommen. Die magische Lehre der Zwerge ist eng verknüpft mit ihrer Meisterschaft im fertigen von Waffen, Rüstungen und Artefakten. Die Runenschmiede der Dawi erschaffen viele magische Gegenstände, darunter wundervolle Hämmer, Äxte und Schilde. Sie sind Meister des Runenschmiedens, der Kunst, mithilfe von Runen Magie zu binden und Artefakte mit arkanen Kräften zu erfüllen. Ihr Wissen wurde seit den Tagen der Vorfahren mündlich weitergegeben; das Wissen um die mächtigsten Runen ist daher ein machtvolles Geheimnis, das nur einigen wenigen der besten Runenmeister bekannt ist.
Khazalid

Die uralte Sprache der Zwerge, das Khazalid, ist äußerst konservativ und hat sich trotz ihrer jahrtausendealten Geschichte kaum verändert, weder in ihrer mündlichen noch in ihrer schriftlichen Form. Die Zwerge sind sehr stolz auf ihre Sprache, sprechen sie aber nur selten in Gesellschaft anderer Völker und lehren sie andere Kreaturen auch nicht. Die Menschen bezeichnen sie meist als die “geheime Mundart der Zwerge”, und obwohl man sie gelegentlich vernimmt, gibt es keinen, der sie wirklich versteht. In der Sprache der Zwerge gibt es nur sehr wenige Worte, die elfischen oder menschlichen Ursprungs sind. Dagegen hat die Sprache der Menschen nicht wenige Wörter aus dem Khazalid entliehen. In den meisten Fällen handelt es sich um Wörter aus dem Bereich zwergischer Handwerkskunst, welche die Menschen vor vielen Jahrhunderten von den Zwergen erlernt haben. Diese Lehnwörter tragen dazu bei, dass es Überschneidungen und Ähnlichkeiten bei manchen Wörtern aus dem Khazalid und ihren menschlichen Äquivalenten gibt.
Einige Wörter sind vor allem den Feinden der Zwerge bekannt – namentlich Schlachtrufe, Schwüre und Flüche, die sie auf dem Schlachtfeld von sich geben. Am bekanntesten ist der Ruf “Khazukan Kazakit-ha” oder seine gebräuchliche Kurzform “Khazuk! Khazuk! Khazuk!”, was soviel wie “Gebt Acht! Die Zwerge sind auf dem Kriegspfad!” bedeutet. Oft rufen Zwerge während einer Schlacht auch die Götter ihrer Vorfahren an. Man sagt, dass allein die gutturale Stimme eines Zwergs, der Grungnis Namen ruft, einen Elfen erzittern und einen Goblin erbleichen lässt!
Der Klang der Zwergensprache ist anders als der der Menschen und unterscheidet sich noch mehr von dem melodischen Klang der Elfensprache. Man vergleicht sie oft mit dem Grollen des Donners, was daran liegen könnte, dass alle Zwerge eine tiefe, raue Stimme besitzen und dazu neigen, lauter zu reden, als es eigentlich notwendig wäre. Dadurch klingen Zwerge oft ungehobelt und jähzornig, was nur zu gut das zwergische Temperament widerspiegelt. Besonders Vokale werden im Khazalid kräftig und betont ausgesprochen. Konsonanten werden entweder sehr hart ausgestoßen oder tief in der Kehle gebildet, was sich dann anhört, als ob man versuchen würde, einen widerspenstigen Schleimpfropfen aus dem Hals zu lösen. Eine mit angetrunkenen Zwergen gefüllte Trinkhalle ist ein beängstigender Ort, selbst wenn keine Fäuste fliegen – was aber nur selten vorkommt.
Das Vokabular des Khazalid reflektiert die außergewöhnlich vertiefte Beschäftigung des zwergischen Volks. Es gibt aberhunderte Bezeichnungen für unterschiedliche Felsarten, für Gänge und Tunnel und vor allem für wertvolle Metalle. Tatsächlich gibt es allein für Gold über einhundert verschiedene Worte, die jeweils Qualitäten wie Farbe, Glanz, Reinheit und Härte besonders hervorheben. Wenn sich Zwerge am Abend zum Trinken versammeln, also eigentlich jeden Abend, besteht ein beliebter Zeitvertreib im Singen des Goldlieds. Während des Goldlieds singt ein Zwerg nach dem anderen eine Strophe über Gold. Jeder Zwerg muss in seiner Strophe ein anderes Wort für Gold verwenden, und jeder Zwerg, der ein bereits gesungenes Wort wiederholt, muss eine Strafe bezahlen. Da dies unausweichlich das Ausgeben einer weiteren Runde bedeutet und Zwerge sehr knausrig sind, wird man eher ein neues Wort erfinden, als eine Niederlage einzugestehen. Wenn sein neues Wort bei den anderen auf Zustimmung trifft, muss der Zwerg keine Strafe zahlen, und ein neues Wort für Gold hält Einzug in die Zwergensprache.
Zwerge wägen ihre Worte sorgfältig ab, wenn sie mit Fremden reden. Ein Zwerg wird keine Meinung äußern, die er nicht genaustens überdacht hat. Wenn ein Zwerg doch einmal etwas sagt, dann steht seine Meinung felsenfest. Eine so gefasste Meinung ändern Zwerge nur sehr selten und nie ohne ausgesprochen wichtige Beweggründe. Viele würden lieber sterben, als einen Fehler einzugestehen! Aus diesem Grund nehmen Zwerge Versprechen und Gelöbnisse sehr ernst, auch gegenüber anderen Völkern. Das unheilverheißendste Wort in der Zwergensprache ist “Unbaraki” – Eidbrecher.

Beide ansichten find ich gut, die eine ist eben mehr von markus heitz und die andere eher aus der warhammer schmiede...wohl auch mit abstand die beiden besten zwergendarstellungen die es gibt, und sie sind sich auch sehr stimmig in den meisten punkten.schön sie mal zusammengefasst zu sehen

Die Ohren spitz, das Gesicht ganz hager,
die Rippen zu sehen und deutlich zu mager.
Sie fisteln, sie flöten, sie stinken nach Blumen
sie reden mit Bäumen wie Birken und Ulmen.
Sie haben kein Bier, trinken wässrigen Wein,
Vraccas sei dank, er ließ mich kein Elbelein sein

So das sollte als kleines Zwergen einmaleins erstmal genügen!

Gruß
Reini
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Reinhard J.
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